Klimaschutz

Sonnenblume mit Solarzellen
Die Folgen des Klimawandels werden auch das Tecklenburger Land mit der Gemeinde Westerkappeln nicht verschonen.

Die Gemeinde Westerkappeln ist bereits seit einigen Jahren auf dem Weg in Sachen Klimaschutz unterwegs.

Seit mehr als zehn Jahren engagieren wir uns im Agenda-Prozess zusammen mit dem Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit (ehemals Agenda 21-Büro) des Kreises Steinfurt und Haus im Glück e.V.


Der Rat der Gemeinde Westerkappeln hat am 28.05.2015 das Energie- und Klimaschutzkonzept für Westerkappeln beschlossen.

 

Aus dem Agendaprozess ist auch der„Verein zur Förderung regenerativer Energien e.V." in Westerkappeln entstanden.

Das Netzwerk „Kommunale Klimakonzepte" unterstützt mittlerweile neben Westerkappeln 34 weitere Mitgliedskommunen bei der Erstellung Kommunaler Klimakonzepte. Näheres zur Arbeit im NRW- Netzwerk ist nachzulesen unter http://www.klimakommune.nrw.de/ und http://www.kommunale-klimakonzepte.de/ . Hintergrundinformationen zum Klimawandel in NRW sind unter http://www.klimawandel.nrw.de/ zu bekommen.

 

Aufgrund eines aktuellen Ratsbeschlusses wird die Gemeinde Westerkappeln ab 2012 am European Energy Award® teilnehmen.

 

Logo des european energy award

 

Dabei handelt es sich um ein auf europäischer Ebene entwickeltes Qualitätsmanagement- programm zur Zertifizierung von Städten, Gemeinden und Kreisen.

Ziel des Programms ist es, durch effizienten Umhang mit Energie und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiepolitik, zum kommunalen Umweltschutz und somit zu einer zukunftsfähigen Entwicklung unserer Gesellschaft zu leisten.

 

European Energy Award


Der Beschluss zur Teilnahme am eea erfolgte im Jahr 2011 und wurde von allen Ratsfraktionen mitgetragen.


Der European Energy Award ist ein Zertifizierungsverfahren mit anschließender Auszeichnung. Der eea - Prozess wird vom Land NRW gefördert. Ein externer eea- Berater begleitet den Prozess 4 Jahre lang.

Die Gemeinde Westerkappeln hat sich hier für die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen entschieden. Unser Ansprechpartner dort ist Herr Andreas Hübner.

Verfahrensschritte des eea:

  • Einstimmiger Ratsbeschluss zur Teilnahme am European Energy Award am 17.02.2011
  • Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg vom 28.10.2011 zur  Förderung in Höhe von 24.400 € ab 01.01.2012
  • Auftaktveranstaltung und Energieteamsitzung am 15.03.2012

    IST- Analyse

    1. Entwicklungsplanung, Raumordnung

    2. Kommunale Gebäude und Anlagen

    3. Ver- und Entsorgung

    4. Mobilität

    5. Interne Organisation

    6. Kommunikation, Kooperation

 

Die Zertifizierung ist für Ende 2015 vorgesehen.

Der derzeitige Sachstand kann dem Bericht über das interne Audit 2014 entnommen werden.

 

Aktuelles und Termine


18.11.2014 Ausschusssitzung Ausschuss für Umwelt, Energie und Landwirtschaft

- u.a Vorstellung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes

 

Klimaschutzkonzepte


Die Gemeinde Westerkappeln hat im Rahmen eines Leader- geförderten Projektes ein Enerige. und Klimaschutzkonzept erarbeitet

 

Klimatipps


Klima-Tipp Nr. 1 - Heizkosten sparen

Eine um 1 ° C niedrigere Heiztemperatur spart 6 % Heizenergie ein. Nachts können die Temperaturen um bis zu 5 ° C abgesenkt werden. Die Drosselung kann bereits ein- bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen beginnen. Schlafzimmer sollten rund 16 °C warm sein, Kinderzimmer 18 ° C, Wohnräume ca. 20 - 21 ° C. Die Regelung der Räume mit dem Thermostatventil ist sehr einfach. Die mittlere Stufe entspricht 20 °C. Bei einer fünfstufigen Skala liegen zwischen jeder Stufe etwa 4 ° C. Bei einer Altbauwohnung mit 80 qm können so pro Jahr rund 1.500 kWh (ca. 100 €) und damit bis zu 340 kg CO2 pro Jahr eingespart werden. Noch höhere Einsparungen versprechen programmierbare Thermostate, die auch vom Nutzer selber auf die vorhandenen Thermostatköpfe montiert werden können. Damit lassen sich bis zu 10 % Heizkosten sparen. Die programmierbaren Thermostate kosten zwischen 30 € für normale Modelle und 120 € für funkgesteuerte Modelle.

 

Klima-Tipp Nr. 2 - Strom sparen durch Energiesparlampen

Der Einsatz von Energiesparlampen im Austausch mit Glühbirnen entlastet das Klima, spart Energie und Geld. Schon der Austausch einer einzigen Glühbirne gegen eine Energiesparlampe spart durch den geringeren Stromverbrauch und aufgrund der längeren Lebensdauer trotz höherer Anschaffungskosten zwischen 50,00 Euro und 80,00 Euro an Stromkosten ein. Mittlerweile gibt es auch Energiesparlampen, die sich dimmen lassen. Aktuelle Marktübersichten gibt es unter www.ecotopten.de und www.energieagentur.nrw.de/tools/energiesparlampen. Während Glühbirnen und Halogenleuchtkörper im Hausmüll entsorgt werden können, müssen Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren im Rahmen der Schadstoffsammlung abgegeben werden. Auf keinen Fall gehören Leuchtkörper aller Art in den Glascontainer. Die nächste Schadstoffsammlung findet am 12. März 2011 in Westerkappeln am Bauhof Burgweg zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr statt.

 

Klima-Tipp Nr. 3 - Richtiges Abtauen des Gefriergerätes spart Strom

Kühl- und Gefriergeräte benötigen rund ein Fünftel des Stroms, der im Haushalt verbraucht wird. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf auf die Effizienzklasse zu achten. Darüber hinaus senkt regelmäßiges Abtauen den Stromverbrauch.

Wenn man seinen Gefrierschrank abtauen möchte, muss man darauf achten, dass er nicht so schnell wieder vereist. Schon eine dünne Eisschicht sorgt für erhöhten Energieverbrauch. Die Eisschicht im Gefrierschrank darf maximal eine Zentimeter dick sein. Spätestens dann sollte das Gerät von der Stromquelle getrennt und abgetaut werden. So lange es im Frühjahr noch kühlere Tage gibt, bietet sich eine gute Gelegenheit den Kühlschrank zu enteisen. Dann können Lebensmittel zwischenzeitlich auf dem Balkon oder der Terrasse lagern. Die für das Gerät schonendste Variante ist, den Gefrierschrank vom Strom zu trennen und die Tür offenstehen zu lassen. Das Eis lös sich mit der Zeit von alleine. Dabei sollte die Tür offen stehen um Schimmelbildung zu vermeiden Wenn das Gerät enteist wurde, sollte es gut gereinigt werden. Hier ein paar Tipps wie die Vereisung im Gefrierschrank vermindert werden kann:

  • Die Tür des Gefrierschrankes nur kurz öffnen
  • Lebensmittel gut verpackt einfrieren
  • Bei Unterbaugeräten die Lüftungsgitter frei lassen
  •  Das Gerät weit entfernt von Wärmequellen aufstellen

 

Klima-Tipp Nr. 4 - Energieverbräuche kontrollieren

Regelmäßige Zählerablesungen (mind. monatlich) über ein Kalenderjahr können helfen überflüssigen Energieverbrauch aufzudecken. Die Heizung verbraucht in einem Haushalt die meiste Energie. Mit dem Heizspiegel (www.heizspiegel.de) kann man den Energieverbrauch seiner Wohnung mit anderen zentral geheizten Wohnungen vergleichen. Allein durch eine Optimierung der Heizungsregelung kann ohne Komfortverlust Energie eingespart werden. Die Nachtabsenkung sollte auf 16 ° C eingestellt bzw. um 4 - 5 ° C abgesenkt werden. Aus energetischer Sicht am günstigsten ist eine Nachtabschaltung. Die Heizkurve sollte so niedrig wie möglich eingestellt werden, so dass die Beheizung der Räume noch sichergestellt ist. Sie sollte bei Fußbodenheizungen auf 0,4 - 0,6 und bei Heizkörperheizungen auf 1,12 - 1,2 eingestellt werden. Im Idealfall bitten sie den Heizungsfachmann die Kurve nach ihren Sparvorstellungen zu optimieren. Die meisten älteren Heizungsanlagen kann man problemlos von Sommer- auf Winterbetrieb umstellen. Erfolgt die Erwärmung des Trinkwassers nicht über die Heizung, lohnt es sich diese mit dem Ende der Heizperiode ganz auszustellen. In diesem Fall sollte man auch die Umwälzpumpe abschalten und den Wartungsfachmann kontaktieren, ob es durch das Abschalten Korrosionsprobleme geben könnte. Ältere ungeregelte Umwälzpumpen sollten durch moderne geregelte Modelle ausgetauscht werden, dies spart bis zu 250 kWh Strom pro Jahr.

 

Klima-Tipp Nr. 5 - Können wird uns Erneuerbare Energien leisten?

Momentan müssen wir in Deutschland ca. 75 % unserer Energie importieren. Dabei sind wir von wenigen großen Energielieferanten abhängig. Erneuerbare Energien haben noch große bisher ungenutzte Potentiale. Über das Energiegesetz (EEG) werden erneuerbare Energien zurzeit gefördert. Bei einer Stromrechnung von 64,20 € im Monat investiert ein Haushalt nach Mitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien nur 5,00 € in die Förderung Erneuerbarer Energien. Die Windenergie senkt bereits seit 2006 den Strompreis an der Leipziger Strombörse. Auch die energetische Amortisationszeit spricht für die Erneuerbaren. Windenergieanlagen haben sich bereits nach 3 bis 12 Monaten energetisch amortisiert. Nach 5 bis 15 Monate haben sich Solarthermieanlagen energetisch gerechnet, nach nur 7 bis 10 Monaten bereits Geothermiekraftwerke und Wasserkraftwerke. Auch Photovoltaikanlagen produzieren in 20 Betriebsjahren das 5 - 10 fache der investierten Gesamtenergie. Erneuerbare Energien hatten 2010 bereits einen Anteil von 20% des Strombedarfs und 9,9 % am Wärmebedarf in Deutschland. Ende 2010 waren ca. 367.000 Menschen in der Branche der Erneuerbaren Energien beschäftigt. Für 2020 wird mit rund 500.000 Beschäftigten gerechnet. Durch die Vielzahl kleiner Anlagen und deren Betreiber sorgen Erneuerbare Energien für regionale Wertschöpfung und damit Wirtschaftskraft vor Ort, von der auch andere Branchen profitieren. Nähere Informationen zu Erneuerbaren Energien gibt es auch unter http://www.unendlich-viel-energie.de/.

 

Klima-Tipp Nr. 6 - Gute Wärmedämmung hilft bei Sommerhitze

Hohe Lufttemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung können im Sommer störend wirken und die Innenräume unangenehm aufheizen. Dagegen hilft in erster Linie eine gute Wärmedämmung, die nicht nur im Winter Wärmeverluste vermeidet, sondern auch im Sommer die Hitze draußen hält. Um zu vermeiden, dass warme Außenluft ins Haus kommt, sollten Fenster und Türen tagsüber geschlossen bleiben.

Sonnenschutz
Ein guter Sonnenschutz verhindert die Sonneneinstrahlung und sorgt für angenehme Temperaturen. Besonders für alle südlichen Glasflächen sollte der Sonnenschutz gezielt geplant werden, beispielsweise durch Dachüberstände, Vordächer oder auskragende (herausragende) Balkone. Eine natürliche Verschattung passend zur Jahreszeit bieten Bäume. Wenn sie im Sommer Blätter tragen, halten sie das Sonnenlicht zuverlässig ab. Haben sie im Winter das Laub abgeworfen, lassen sie durch den tiefen Sonnenstand nicht nur viel Tageslicht durch, sondern tragen auch zur Unterstützung der Heizung und damit zum Energiesparen bei.

Bei der Auswahl der Wärmeschutzfenster sollte man auf den so genannten g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) der Verglasung achten und die Fenster entsprechend der geplanten Raumnutzung und Himmelsrichtung auswählen. Bei bereits vorhandenen Fensterscheiben kann es auch helfen, Sonnenschutzfolien aufzubringen. Einher geht damit aber auch eine leichte Verdunkelung der Räume. Bei Dämmerung muss deshalb das Licht früher eingeschaltet werden, im Winter ist zudem ein höherer Heizbedarf notwendig. Wählen Sie Sonnenschutzfolien für die Außenseite der Glasscheibe und beauftragen Sie möglichst einen Fachbetrieb.

Der G-Wert
Der g-Wert sagt aus, wie viel Strahlungswärme von außen über die Verglasung nach innen abgegeben wird. Je kleiner der g-Wert, umso geringer ist im Sommer die Hitzebelastung des Innenraumes - umso geringer ist aber auch der Anteil der Sonnenenergie, der in der kalten Jahreszeit die Gebäudeheizung unterstützt. Ein typischer Wert liegt bei 0,6. Das bedeutet, dass 60 Prozent der eingestrahlten Sonnenenergie in den Raum eindringen können.


Ein Sonnenschutz ist bei Fensterflächen deutlich effektiver, wenn er außen statt innen angebracht wird. Der Grund: Beim innen liegenden Sonnenschutz erhitzt die Sonneneinstrahlung die Glasscheibe, die diese Wärme wiederum an den Raum abgibt. Aus energetischer Sicht sollten deshalb Jalousien, Rollos oder Markisen immer außen montiert werden. Empfehlenswert sind auch an der Fassade befestigte Schiebe- bzw. Klappläden.

Dachräume
Die Wohnräume im nicht gedämmten Dachgeschoss werden besonders häufig unangenehm überhitzt. Hier stellt die meistens dunkle Dachziegelfläche einen "Kollektor" dar, der die Wärme ungehindert nach innen weiter gibt, weil die Dämmung und auch die Speichermasse fehlen. Bei der Sanierung der Dachschrägen im Steildach, die diesen Effekt aufweisen, ist besonders auf eine lückenlose Luftdichtheit nach innen und auf einen Dämmstoff zu achten, der eine längere Aufheizzeit hat als Standarddämmstoff. Alle Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie beispielsweise Holzweichfaserplatten oder Hanf haben diese Eigenschaft der so genannten Phasenverschiebung. Auch Zellulose kann sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Sie wird als Matten verarbeitet oder in loser Form durch Spezialfirmen direkt in die Gefache des Dachstuhls geblasen.

 

Klima-Tipp Nr. 7 - Sauber Waschen mit weniger Energie

Waschmaschinen und mittlerweile auch Wäschetrockner gehören in vielen Haushalten zur Grundausstattung. Rund ein Drittel des Stromverbrauchs im Haushalt geht zu Lasten sauberer Wäsche.

Mit Hilfe moderner Waschmittel kann häufig schon bei niedrigen Temperaturen ein sehr gutes Waschergebnis erzielt werden. Kochwäsche ist in der Regel nicht mehr notwendig. Auch auf die Vorwäsche kann bei nur leicht verschmutzter Wäsche verzichtet werden. Wie sich das Waschverhalten auf die Stromrechnung auswirkt, kann man im Internet beim „Waschrechner" unter www.haushaltstechnik.uni-bonn.de/waschtag herausfinden.

Hartnäckige Flecken sollten eingeweicht oder mit Gallseife vorbehandelt werden. Außer bei Fein- und Wollwäsche sollte die Waschmaschine möglichst immer vollgefüllt werden.

Vor dem Trocknen sollte die Wäsche gründlich geschleudert werden. Wenn mit 1.200 statt mit 800 Umdrehungen geschleudert wird, verbraucht der Trockner ein Drittel weniger Energie. Bügelwäsche sollte möglichst nur bügelfeucht getrocknet werden. Kostenlose Trocknung ist auf dem Wäscheständer oder der Wäscheleine möglich. Das Wetter lässt jetzt gute Trocknungsergebnisse erwarten. Falls Wäsche wegen Konsistenz in den Trockner soll, kann man auf dem Wäscheständer vortrocknen und anschließend die leicht feuchte Wäsche kurz in den Trockner geben. Das spart gegenüber einer reinen Maschinentrocknung den höchsten Stromanteil ein. Beim Einkauf von Neugeräten sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Während bei Trocknern Effizienzklasse A gewählt werden sollte, gibt es bei Waschmaschinen schon sparsamere A++ - Geräte verschiedener Hersteller. Viele Waschmaschinen besitzen Warmwasseranschlüsse oder lassen sich mit Vorschaltgeräten ans Warmwassernetz anschließen. Wird das Waschwasser durch die Warmwasserversorgung oder noch besser durch Solarwärme erhitzt, dann wäscht man besonders kostengünstig und klimaschonend.

 

Klima-Tipp Nr. 8 - Trockner Geschirrspüler


Nutzen Sie die Maschine immer voll aus. Spülen Sie nicht mit der Hand vor. Das ist bei modernen Geschirrspülern nicht mehr nötig. Entfernen Sie nur die groben Speisereste. Für weniger verschmutztes Geschirr reichen Kurz- oder Sparprogramme aus. Sie sparen rund 20 Prozent Energie. Stellen Sie den Geschirrspüler auf die richtige Wasserhärte ein.  Schalten Sie den Geschirrspüler nach dem Spülgang direkt ab. Das verhindert lange Stand-By-Zeiten.

Kaufen Sie möglichst einen Geschirrspüler, den Sie an die Warmwasserleitung anschließen können. Das spart vor allem dann Strom, wenn das Wasser in Ihrem Haushalt energieeffizient erwärmt wird - etwa mit einer modernen Gasheizung oder Fernwärme. Achten Sie bei einem Neukauf auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Gerät der Energieeffizienzklasse A. Die Angaben auf dem Energielabel beziehen sich aber grundsätzlich auf das Energiesparprogramm des Geschirrspülers. Dieses heißt meist „ECO", „Spar" oder „Intelligent".  Überlegen Sie vor dem Kauf, wie viel Geschirr sie spülen müssen. Ein großer Geschirrspüler für 14 Gedecke verbraucht im Vergleich weniger als ein kleiner für 8 Gedecke. Wenn Sie alle Hinweise beachten, ist das Spülen mit dem Geschirrspüler effizienter als das Spülen mit der Hand.

Waschmaschine

Verzichten Sie auf die Vorwäsche. Sie ist wirklich nur bei sehr schmutziger Wäsche nötig.  Waschen Sie Ihre Wäsche maximal auf 60°C. Dank moderner Waschmittel genügt auch ein Waschgang mit 40°C den hygienischen Ansprüchen - das spart noch einmal die Hälfte an Energie. Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine und Ihres Trockners voll aus. Schalten Sie beide Geräte nach dem Wasch- beziehungsweise Trockengang direkt ab. Das verhindert lange Stand-By-Zeiten. Dosieren Sie das Waschmittel gemäß Verschmutzung und Wasserhärtegrad. So erzielen Sie die besten Ergebnisse. Kleben Sie sich am besten einen Aufkleber mit Ihrer Wasserhärte auf die Waschmaschine - dann sind Sie stets im Bilde. Schleudern Sie Ihre Wäsche gut, wenn sie in den Trockner soll. Das verkürzt die Trockenzeit und spart so Energie: Immerhin verbraucht ein Trockengang rund dreimal so viel Energie wie ein Waschgang.

Trockner

Reduzieren Sie die Trockenzeit: Wäsche, die hinterher gebügelt wird, muss auch nur „bügeltrocken" sein. Trocken Sie nur Textilien zusammen, die gleich dick und aus den gleichen Materialien sind. So können Sie die Trockenzeit für jeden Gang ideal einstellen. Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang. Ein verstopftes Sieb erhöht die Trockenzeit.  Achten Sie bei einem Neukauf auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Gerät der Energie-Effizienzklasse A. Kaufen Sie am besten einen Trockner mit Wärmepumpe. Diese Geräte erreichen als nahezu einzige Trocknertypen die Effizienzklasse A. Trockner mit einem Gasbrenner sind auch sehr effizient. Sie haben aber keine Klassifizierung mit dem EU-Label. Ablufttrockner, die die Feuchtigkeit durch einen Schlauch nach außen leiten, verbrauchen immerhin noch etwas weniger Energie als Kondensationstrockner. Verzichten Sie wenn möglich ganz auf einen Wäschetrockner. Am effizientesten und umweltfreundlichsten ist das Trocknen auf der Wäscheleine.

 

Klima-Tipp Nr. 9 - Elektroherd und Backofen:

Verwenden Sie geeignetes Kochgeschirr. Der Topfboden sollte im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt sein. Wird er erhitzt, dehnt er sich nach außen und liegt so richtig auf der Kochstelle auf.  Stellen Sie den Topf oder die Pfanne auf die passende Kochstelle. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Energie verloren. Ist er zu groß, dauert das Ankochen zu lange. Benutzen Sie passende Deckel, um die Wärme im Topf zu halten. Undichte Deckel können den Energieverbrauch verdreifachen. Außerdem dämmen geschlossene Töpfe die Geruchsentwicklung ein. Garen Sie mit wenig Flüssigkeit. In der Regel reicht es aus, wenn der Topfboden bedeckt ist. Dann können Kartoffeln und Gemüse bei geschlossenem Deckel im Dampf garen. Für Speisen, die eine Garzeit über 20 Minuten haben, eignet sich ein Schnellkochtopf. Das spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Garzeit.  Nutzen Sie die Nachheizphase: Sie können die Kochplatte einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten.

Erwärmen sie kleine Mengen in der Mikrowelle. Lassen Sie den Herd auch fürs Wasserkochen aus. Nutzen Sie lieber den Wasserkocher.

Glaskeramikflächen sind energieeffizienter als gusseiserne Kochplatten. Am effizientesten sind Induktionskochfelder. Die Kochfläche ist kalt, so lange kein Topf auf dem Herd steht. Erst durch den Kontakt zum (induktionsgeeigneten) Topf wird ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, durch das der Topfboden erhitzt wird. Verwenden Sie für Induktionsfelder nur geeignetes, leitfähiges und magnetisches Kochgeschirr, zum Beispiel aus Stahlemail oder Gusseisen.

Backofen:

Verzichten Sie wenn möglich auf das Vorheizen des Backofens. Bei modernen Backöfen ist die Vorlaufzeit nur bei empfindlichen Speisen, zum Beispiel bei der Zubereitung von Filet oder Bisquit, nötig. Schalten Sie den Backofen auch frühzeitig aus: Die Nachwärme reicht für fünf bis zehn Minuten. Zügeln Sie Ihre Neugier: Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig. Benutzen Sie einen Einschub mit integrierter Unterhitze. Das verkleinert den Backofen und senkt so den Energiebedarf um bis zu 20 Prozent.

Reinigen Sie Ihren Backofen möglichst von Hand. Die automatische Reinigung verbraucht stolze sechs Kilowattstunden.

Steigen Sie möglichst auf einen Umluftofen um. Das spart je nach Anwendung bis zu 40 Prozent Energie.

Achten Sie beim Neukauf eines Backofens auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Klasse-A-Gerät.

 

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