Biomüllqualität muss verbessert werden

Was gehört in die Biotonne?

Eigentlich ganz einfach: Gartenabfälle, Essensreste aus der Küche, aber auch Tierhaare und Zimmerpflanzen ohne Topf.

Eine Analyse des Biomülls aus 2018 weist für Westerkappeln einen Fremdstoffanteil von 4 % aus. Das Ergebnis entspricht genau dem Durchschnitt aller 24 Kommunen im Kreis und muss im Hinblick auf die Vermarktung des Kompostes als Dünger noch deutlich verbessert werden. Problematisch sind vor allem die Plastikanteile in den Biotonnen, die sich im Vergleich zur Analyse aus 2016 erfreulicherweise in Westerkappeln halbiert haben. Aber 1,6 % Plastikreste sind immer noch zu viel. Die enthaltenen Plastiktüten werden vermutlich eingesetzt, damit die Vorsortiergefäße und die Biotonnen nicht verschmutzen. Für diesen Zweck gibt es gute Alternativen, wie beispielsweise Papiertüten und in kleinen Mengen Zeitungspapier. Im Handel sind auch kompostierbare Tüten aus Stärke zu erwerben, die für die Vergärung und Kompostierung im Saerbecker Werk unproblematisch sind, sofern diese nach DIN EN 13432 zertifiziert wurden und daher mit dem Symbol des Keimlings ausgestattet sind. Diese machen bereits 0,6 % des Abfallanteils im Westerkappelner Biomüll aus. Dessen Qualität muss kontinuierlich weiter verbessert werden. Der Biomüll aus dem Kreis Steinfurt wird in Saerbeck nach der Vergärung zur Biogasgewinnung zu hochwertigem Kompost für Gartenbau und Landwirtschaft verarbeitet.

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