Bürgermeisterin Große-Heitmeyer macht sich stark für den Ausbau von Trinkwasserleitungen im Außenbereich

Ministerin Heinen-Esser und Bürgermeisterin Große-Heitmeyer tauschten sich aus


Das Thema „Ausbau von Trinkwasserleitungen im Außenbereich“ ist nicht neu. Bereits Ende der 90er Jahre, Anfang 2000 wurde dieses Thema mehrfach im Rat der Gemeinde Westerkappeln diskutiert. Damals hat sich der Gemeinderat gegen einen flächendeckenden Ausbau von Trinkwasserleitungen im Außenbereich ausgesprochen.


Das war ein Fehler, wie man heute weiß. Die Klimaveränderungen machen es deutlich. Allein rückblickend auf die trockenen Sommer in den Jahren 2018 und 2019 zeigen deutlich, dass sich die Klimaveränderungen bemerkbar machen und gerade die ländlich gelegenen Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürger Probleme in puncto Wasserversorgung haben.  


Ein Teil der Bevölkerung in Westerkappeln wird vom Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL) wasserwirtschaftlich versorgt, während wiederum viele Bürgerinnen und Bürger im Außenbereich einen eigenen Wasserbrunnen für die Wasserversorgung betreiben.


Die letzten Sommerdürren und das damit einhergehende Regendefizit haben weitreichende Konsequenzen im Hinblick auf den Grundwasserspiegel und folglich auf die Wasserversorgung im ländlichen Raum.


„Trockene Sommer, zu wenig Niederschlag im Jahr lassen einige Brunnen trocken werden. Ein Problem, was sicherlich in der Zukunft nicht zur Seltenheit wird“, wie Bürgermeisterin Große-Heitmeyer vermutet.


Bereits vor ca. 1 ½ Jahren war sie mit dem Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL) und einigen Bürgern bzgl. dieser Thematik im Gespräch. Der WTL hat zu der Zeit erneut die Kosten dargelegt und es wurde allen schnell klar, dass diese Summe ohne finanzielle Unterstützung von Land und Bund von der Gemeinde Westerkappeln allein finanziell nicht tragbar ist.


Daraufhin hat die Bürgermeisterin eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, ob und welche Fördermöglichkeiten es seitens des Landes NRW für die Kommunen als auch für die privaten Nutzer zum Ausbau bzw. zur Erweiterung des öffentlichen Wassernetzes gibt. Die Nutzer sollten dadurch die Möglichkeit erhalten, von ihren privaten Hausbrunnen an das öffentliche Netz angeschlossen werden zu können.


Nunmehr nutzte Bürgermeisterin Große-Heitmeyer erneut die Gelegenheit, im Düsseldorfer Landtag mit der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Frau Heinen-Esser, direkt ins Gespräch zu kommen und das Problem hervorzuheben. Frau Heinen-Esser nahm sich der Sache an. „Sicherlich ist es ein Thema, was Bund, Land und Kommunen gleichermaßen betrifft. Wir müssen prüfen, inwieweit hier ein Förderprogramm möglich ist“, so die Ministerin.


Bürgermeisterin Große-Heitmeyer ist wichtig, die Bedeutung eines Förderprogramms an die jeweiligen Regierungen weiterzugeben, dass nur gemeinsam dieses Problem gelöst werden kann. „Ich werde weiterhin dieses Thema verfolgen und mich mit den zuständigen Stellen auseinandersetzen“, so Große-Heitmeyer. Ob es schlussendlich Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

 

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