Klimaschutz

Energie- und Klimaschutzkonzept Westerkappeln


Die Gemeinde Westerkappeln hat im Rahmen eines LEADER- geförderten Projektes ein Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeitet. Der Rat der Gemeinde Westerkappeln hat am 28.05.2015 das Energie- und Klimaschutzkonzept für Westerkappeln beschlossen. Das Konzept können Sie hier einsehen. Ein Ansichtsexemplar liegt im Rathaus aus.
 

Klimaschutz Website

Gemeinsam mit der Gemeinde Lotte betreibt die Gemeinde Westerkappeln eine Klimaschutzwebsite. Dort finden Sie alle Informationen zu Klimaschutzaktivitäten in Lotte und Westerkappeln, Veranstaltungshinweise und nützliche Informationen.

https://www.we-lo-klimaschutz.de/
 

European Energy Award


Logo des european energy award

Der European Energy Award (eea) ist ein auf europäischer Ebene entwickeltes Qualitätsmanagementprogramm zur Zertifizierung von Städten, Gemeinden und Kreisen. Im Rahmen des eea werden alle Energie- und Klimaschutzaktivitäten einer Kommune erfasst und unausgeschöpfte Potenziale zu nachhaltiger Energie-und Klimaschutzpolitik identifiziert.

Die Gemeinde Westerkappeln hat ab 2012 am European Energy Award® teilgenommen. Der Beschluss zur Teilnahme der Gemeinde Westerkappeln am eea erfolgte im Jahr 2011 und wurde von allen Ratsfraktionen mitgetragen.

Der European Energy Award ist ein Zertifizierungsverfahren mit anschließender Auszeichnung. Der eea - Prozess wird vom Land NRW gefördert. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe, das Energieteam, setzt den eea mit Unterstützung eines externen eea-Beraters um, der den Prozess über den gesamten Zeitraum von vier Jahren begleitet. Die Gemeinde Westerkappeln hat sich hier für die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen entschieden. Unser Ansprechpartner war Herr Andreas Hübner und Frau Helene Püllen.

Verfahrensschritte des eea:

  • Einstimmiger Ratsbeschluss zur Teilnahme am European Energy Award am 17.02.2011
     
  • Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg vom 28.10.2011 zur Förderung in Höhe von 24.400 Euro ab 01.01.2012
     
  • Auftaktveranstaltung und Energieteamsitzung am 15.03.2012
     
  • Einstimmiger Ratsbeschluss des Energiepolitischen Arbeitsprogrammes am 29.09.2015
     
  • Der derzeitige Sachstand kann dem Bericht über das interne Audit 2014 entnommen werden.
     
  • Der externe Audit erfolgte im Dezember 2015.
     

Klimaschutz Tipps


Tipp #1 – Ökostrom

Im Jahr 2017 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bereits 36 Prozent. Der Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter ist einfach und bewirkt, dass der allgemeine Strommix mehr Strom aus regenerativen Quellen enthält. Der persönliche CO2 Fußabdruck wird deutlich verringert: Ein Zwei-Personen-Haushalt vermeidet mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter pro Jahr durchschnittlich über eine Tonne CO2 (1142 kg) und produziert zudem keinen radioaktiven Abfall.
 

Tipp #2 – Mit Fahrrad und ÖPNV

Der Autoverkehr verursacht rund 20 Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland. Wer mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, schont das Klima. Wer keine direkte Anbindung an den ÖPNV hat, für den bieten Fahrgemeinschaften und Mitfahrzentralen eine Alternative zur Fahrt im eigenen Pkw. Für Berufspendler und Mitfahrer bietet sich das Pendlerportal an. Über 250 Landkreise und Städte gehören bereits zum Pendlerportal. Auch der Kreis Steinfurt ist offizieller Partner des Pendlerportals ebenso wie die Stadt Osnabrück. Wenn es kein passendes Mitfahrangebot gibt, schlägt das Portal eine passende ÖPNV-Verbindung vor. Die Nutzung des Portals ist kostenlos und auch als App für Android und iOS verfügbar.
 

Tipp #3 – Richtig heizen

Die Raumtemperatur in der Wohnung von 21°C auf 20°C abzusenken, hilft dem Klima. Bereits eine um 1°C niedrigere Heiztemperatur vermeidet bis zu 225 kg CO2 im Jahr. Jedes Grad weniger spart etwa 6 Prozent Heizenergie. Beim Thermostatventil entspricht die mittlere Stufe 20°C. Mit programmierbaren Thermostatventilen lassen sich bis zu 10 Prozent Heizenergie sparen.
Weitere Tipps und Informationen, um Heizkosten zu senken, finden Sie hier.
 

Tipp #4 – Stecker ziehen und sparen

Sparen Sie Strom und Geld, indem Sie Geräte, die Sie gerade nicht benutzen vom Stromnetz trennen. Elektrogeräte im Stand-by Modus sind nicht komplett vom Stromnetz getrennt und verbrauchen immer eine geringe Menge Strom. Versteckten Stand-by findet man immer noch bei vielen Haushaltsgeräten, z.B. Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Fernseher oder Kaffeemaschinen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit weisen ältere Elektrogeräte einen höheren Stand-by Stromverbrauch auf als neue Geräte. Benutzen Sie Mehrfachsteckdosen mit Schalter, um mehrere Geräte gleichzeitig auszuschalten (z.B. Stereoanlage, TV, Receiver, DVD-Player etc.). Achten Sie bei akkubetriebenen Geräten, wie Laptops und Tablets sowie elektrischen Zahnbürsten darauf, diese nach dem Aufladen vom Stromnetz zu trennen.
 

Tipp #5 – Bye-bye Glühbirne

Gut zehn Prozent seines Strombedarfs verbraucht ein durchschnittlicher Zweipersonen-Haushalt heute für Beleuchtung. Energiesparlampen benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen rund 80 Prozent weniger Strom, d.h. hier gibt es beachtliche Potenziale zur Energieeinsparung und Kostenreduzierung. Seit März 2014 gibt es das EU-Energielabel auch für Leuchten, sodass die Energieeffizienzklasse der Leuchte für den Verbraucher eindeutig erkennbar ist. Der Artikel „Energiesparlampe oder LED“erläutert, worauf Sie bei der Entscheidung zwischen Energiesparlampe oder LED achten sollten. Die letzte Stufe der EU-Lampenverordnung 244/2099 trat am 1. September 2018 in Kraft. Der Verkauf der klassischen Halogenleuchten in Birnenform mit E27-Sockel sowie dem schmaleren E14-Sockel ist seitdem in allen EU-Staaten verboten. Restbestände dürfen auch nach dem 1. September 2018 noch verkauft werden. Andere Halogenlampen, darunter Leuchtmittel mit R7s- oder G9-Sockel sind vorerst weiterhin erlaubt.
 

Tipp #6 – Volle Waschmaschine, niedrige Temperatur

Verzichten Sie auf die Vorwäsche und waschen Sie Ihre Wäsche grundsätzlich mit höchstens 60°C. Dank moderner Waschmittel genügt auch ein Waschgang bei 30°C bis 40°C den hygienischen Ansprüchen. Trocknen Sie die Wäsche nach Möglichkeit auf der Leine oder dem Wäscheständer.

Hartnäckige Flecken sollten eingeweicht oder mit Gallseife vorbehandelt werden. Außer bei Fein- und Wollwäsche sollte die Waschmaschine möglichst immer vollgefüllt werden. Mehr Informationen zu umweltbewusstem Waschen und Reinigen erhalten Sie hier.
 

Sie möchten wissen, wie viel Sie das Wäschewaschen pro Jahr kostet und wie Sie Ihre Strom-und Wasserkosten reduzieren können? Beim Forum Waschen finden Sie Antworten. Der Online-Waschrechner zeigt auf, wo und wie Sie Kosten und Ressourcen einsparen können
 

Tipp #7 – Kochen und Kühlen

Kochen

Verwenden Sie beim Kochen zur Herdplatte passende Topfgrößen. Auch der Topfdeckel sollte passen, um Wärme im Topf zu halten. Für Speisen, die eine Garzeit über 20 Minuten haben, eignet sich ein Schnellkochtopf. Das spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Garzeit. 

Backen

Verzichten Sie, wenn möglich, auf das Vorheizen des Backofens. Bei modernen Backöfen ist die Vorlaufzeit nur bei empfindlichen Speisen, zum Beispiel bei der Zubereitung von Filet oder Biskuit, nötig. Schalten Sie den Backofen auch frühzeitig aus: Die Nachwärme reicht für fünf bis zehn Minuten.

Kühlen

Kühler als 7°C braucht es im Kühlschrank nicht zu sein. Nur bei besonders leicht verderblichen Lebensmitteln, kann die Kühltemperatur kurzfristig auf 4°C gesenkt werden. Tauen Sie regelmäßig das Eisfach ab. Dicke Eisschichten vergrößern die Kühlfläche und treiben den Energiebedarf in die Höhe. Die Eisschicht im Gefrierschrank sollte maximal einen Zentimeter dick sein.
 

Tipp #8 – Weniger und besseres Fleisch

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Fleischkonsum von 300 bis 600 Gramm pro Woche. Der durchschnittliche Pro-Kopf Konsum beträgt derzeit in etwa das Doppelte. Der WWF weist daraufhin, dass unter Beachtung der ökologischen Grenzen unseres Planeten pro Person und Woche nicht mehr als 350 Gramm Fleisch konsumiert werden sollten. Fisch verursacht weniger CO2 als Fleisch. Da allerdings viele Fischbestände überfischt oder von Überfischung bedroht sind, ist es beim Fischeinkauf wichtig, wenig und bewusst auszuwählen. Der WWF gibt umfangreiche Einkaufsratgeber zum Fischeinkauf sowie Fleisch &Wursteinkauf heraus.
 

Tipp #9 – „Grüne“ Suchmaschine

Eine Suchanfrage bei Google verbraucht so viel CO2 wie eine Energiesparlampe in einer Stunde. Das Unternehmen Ecosia bietet mit seiner gleichnamigen Suchmaschine eine Alternative zu den herkömmlichen Suchmaschinen. Ecosia investiert mindestens 80 Prozent seines Überschusses aus Werbeeinnahmen in die Finanzierung von Baumpflanzprojekten. Derzeit unterstützt Ecosia Aufforstungsprojekte in Burkina Faso, Madagaskar, Äthiopien, Tansania, Indonesien und Peru. Mithilfe dieser Einnahmen wurden bereits 35 Millionen Bäume gepflanzt. Ecosia hat sich zum Ziel gesetzt die Pflanzung von 1 Milliarde Bäume bis zum Jahr 2020 zu finanzieren. Mehr Informationen zu Ecosia finden Sie hier.
 

Tipp #10 – Energieeffiziente Geräte und nachhaltiger Konsum

Wer Neuanschaffungen technischer Geräte plant, sollte auf die Energieeffizienz der Geräte achten. Bei der Recherche und Auswahl geeigneter Geräte kann das Informationsportal EcoTopTen, eine Internetplattform des Öko-Instituts, unterstützen. In den zehn Produktgruppen Beleuchtung, Wärme, Strom, große Haushaltsgeräte, kleine Haushaltsgeräte, Fernseher, Computer/Büro, Mobilität, Lebensmittel und Textilien finden Verbraucher und Beschaffer Empfehlungen für ökologische Spitzenprodukte. Außerdem unterstützt eine Labelübersicht- und bewertung nachhaltige Kaufentscheidungen.  

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist Herausgeber des Ratgebers „Der Nachhaltige Warenkorb. Einfach besser einkaufen“ und der gleichnamigen Internetplattform. Der Ratgeber  zeigt nachhaltige Konsumalternativen auf und liefert Faustregeln für konkrete Konsumentscheidungen.

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