Verunkrautung


Auch auf Flächen, auf denen eigentlich nichts wachsen soll, sprießt jetzt überall zartes Grün hervor. Gerade auf Wegen und Zufahrten möchte man das Grün gerne entfernen. Weil eine mechanische Bekämpfung langwierig und unbequem ist, rückt mancher den Pflanzen auch mit Chemie zu Leibe. Doch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nur auf Flächen erlaubt, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Das Verbot umfasst neben Herbiziden auch Hausmittel wie Salz oder Essig. Grund des Verbotes ist, dass die Mittel zur Unkrautbekämpfung häufig auf Flächen eingesetzt werden, die über die Regenkanalisation entwässern. Die Mittel können im Grundwasser oder den Oberflächengewässern große Probleme bereiten. Die Gemeinde empfiehlt im Interesse des Wasser- und Umweltschutzes daher gegen unerwünschten Bewuchs mit mechanischen Methoden (Hacken, Kratzen) oder Heißwasser- und Flämmgeräten vorzugehen. Die Benutzung von Hochdruckreinigern empfiehlt sich aufgrund des Wasserverbrauches weniger. Die mechanische Bekämpfung schont den Geldbeutel. Im örtlichen Fachhandel gibt es mittlerweile Fugenkratzer, die ohne lästiges Bücken eingesetzt werden können. Weitere Tipps zu alternativen Verfahren liefert das Faltblatt "Gewässerschutz geht uns alle an", das Sie unter www.wasser-und-pflanzenschutz.de finden.