Klimaanpassung beginnt vor der Haustür
Kleine Klimaschützer ganz groß
Kitas sammeln über 2.600 Grüne Meilen
Auch die Jüngsten haben beim STADTRADELN 2026 ein starkes Zeichen für den Klimaschutz gesetzt: Das Ev. Familienzentrum Westerkappeln (Am Kapellenweg), die AWO Kita I und die Kita Glückswichtel haben parallel zum STADTRADELN an der internationalen Klimaschutzaktion „Grüne Meilen" teilgenommen – und gemeinsam mehr als 2.600 Grüne Meilen gesammelt.
Unter dem Motto „Kleine Klimaschützer unterwegs" sammelten die Kinder vom 14. Mai bis 3. Juni für jeden klimafreundlich zurückgelegten Weg eine Grüne Meile. Ob zu Fuß, mit dem Roller, per Fahrrad oder mit Bus und Bahn – jede umweltfreundliche Strecke zählte. Ergänzend konnten Rote Meilen für regionale Lebensmittel und Blaue Meilen für Energiesparmaßnahmen gesammelt werden. Alle Meilen wurden im Kindermeilen-Sammelalbum dokumentiert und kreativ dargestellt.
Die Ergebnisse und kreativen Arbeiten der Kinder nahm nun Bürgermeister Niklas Schulte entgegen. Dabei berichteten die Mädchen und Jungen begeistert von ihren Erfahrungen. Sie erzählten, wie sie in den vergangenen Wochen klimafreundlich zur Kita gekommen sind und welche regionalen Lebensmittel sie kennengelernt und gemeinsam probiert haben.
Die gesammelten Meilen aller teilnehmenden Einrichtungen werden europaweit zusammengeführt und im November 2026 auf der 31. UN-Klimakonferenz in Antalya/Türkei symbolisch übergeben. Damit zeigen Kinder aus ganz Europa, dass Klimaschutz bereits im Alltag beginnt und schon die Jüngsten einen wichtigen Beitrag leisten können.
Die Kreativ-Gemälde finden Sie hier: Kreativität der Kinder
Bildunterschift: Bürgermeister Niklas Schulte mit Kindern aus den Kindertagesstätten: Ev. Familienzentrum Westerkappeln (Am Kapellenweg) und der AWO Kita I.
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Expertenvortrag zum bundesweiten Hitzeaktionstag stieß auf Interesse
Steigende Temperaturen und längere Hitzeperioden gehören zu den spürbarsten Folgen des Klimawandels. Um die Bürgerinnen und Bürger für die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken zu sensibilisieren, beteiligte sich die Gemeinde Westerkappeln am bundesweiten Hitzeaktionstag. Im Ratssaal beleuchtete die Gastreferentin Dr. med. Sonja-Marie Micudaj das Thema Hitze von den klimatischen Ursachen bis zu den konkreten Auswirkungen auf den menschlichen Körper ganzheitlich.
Hintergründe, Risiken und praktische Tipps
In ihrem Vortrag verdeutlichte die Medizinerin, dass extreme Hitze das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko darstellt und der Körper bei einer Kerntemperatur von über 42°C an biologische Grenzen stößt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere und kleine Kinder. Neben Warnsignalen für den Ernstfall gab die Expertin praktische Alltagstipps: Mittagshitze meiden, die Trinkmenge salzig-lauwarm steigern und Räume kühl halten.
Ergänzend zu den individuellen Maßnahmen verweist die Gemeinde auf die neu veröffentlichte digitale „Karte der Kühlen Orte“ unter www.kartevonmorgen.org, die Schattenplätze und Trinkwasserstationen im Gemeindegebiet anzeigt.
Bildunterschift: Dr. med. Sonja-Marie Micudaj referiert im vollbesetzten Ratssaal von Westerkappeln über die gesundheitlichen Risiken von Hitzeereignissen und gibt praktische Tipps für den Alltag
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Gemeinsam cool bleiben: Die Karte der Kühlen Orte für Westerkappeln ☀️❄️
Der Sommer bringt Sonne und Lebensfreude, aber oft auch extreme Hitze. Rechtzeitig zum Internationalen Tag gegen Hitze am 02. Juni möchten wir Ihnen einen praktischen Wegweiser an die Hand geben: Die Karte der Kühlen Orte in Westerkappeln!
Egal ob schattige Spielplätze, grüne Oasen oder Erfrischung im und am Wasser – unsere Gemeinde bietet viele Zufluchtsorte an heißen Tagen. Dank der Plattform Karte von Morgen haben wir diese Orte für Sie digital erfasst.
📍 Hier gelangen Sie direkt zur Karte von Morgen: www.kartevonmorgen.org | Bedienungsanleitung: So finden Sie Westerkappeln auf der Karte
Unsere Kühlen Orte/Refill Stationen im Überblick
1. Kostenlos Wasser auftanken: Die Refill-Stationen
Bringen Sie einfach Ihre eigene Trinkflasche mit und lassen Sie sich an diesen Stationen kostenlos Leitungswasser auffüllen:
Rathaus & Tourist-Info, Gemeindebücherei, AAR-Reisen (Reisebüro), Augenoptik Priggemeyer. Möchten Sie auch Refill Station werden, dann melden Sie sich einfach unte bei Kontakte die Kontaktdaten
2. Schattige Spielplätze & Grüne Oasen
Diese Orte bieten durch alten Baumbestand, Hecken und dichte Begrünung natürlichen Schatten und ein milderes Mikroklima:
Spielplätze: Am Kapellenweg/Heinrich-Schulte-Straße (mit Bänken), Wasserspielplatz (ideal für Kinder), Bathmener Str. (mit wunderschöner alter Eiche), Drosselweg/Lerchenweg/Meisenweg (angrenzend an Grüngürtel/Feldhecken), sowie die Spielplätze Brennesch, Königsberger Straße, Timpenland, Mühlenbusch, Hollenbergs Hügel, Grundschule Handarpe, Ortfeld, Sennlicher Esch und Haubreede.
Ruheoasen & Parks: Das Regenbogenland, Haus Cappeln, der Grüngürtel am Meisenweg sowie der Friedhof und der Jüdische Friedhof, die durch ihre gepflegten Grünflächen und alten Bäume besonders friedliche und kühle Rückzugsorte sind.
3. Abkühlung am Wasser
Wasserflächen wirken wie natürliche Klimaanlagen und kühlen die Umgebung spürbar ab:
Bullerteich: Sorgt direkt im Ortszentrum für ein angenehmes Klima.
Präriesee & Freizeiten: Ideale Orte für die Kombination aus Wasser und schattigen Bäumen.
Natürliche Hitzeschilde: Verschiedene Regenrückhalte- und Versickerungsbecken im Gemeindegebiet, die durch ihre Wasser- und Grünflächen das Mikroklima positiv beeinflussen.
🤝 Mitmachen erwünscht!
Haben Sie noch ein en kühlen Lieblingsort in Westerkappeln entdeckt, der auf unserer Karte fehlt? Oder betreiben Sie selbst ein Geschäft und möchten eine Refill-Station für Trinkwasser werden?
Melden Sie sich gerne bei uns oder tragen Sie den Ort ganz einfach selbst direkt auf kartevonmorgen.org ein. Jeder Beitrag hilft, unsere Gemeinde hitzeresistenter zu machen!
Kommen Sie gut und erfrischt durch die heißen Tage!
Kontakt
Mehr Infos unter: Tel. 05404 887 165
E-Mail: katherine.peschka-martinez@westerkappeln.de
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Gemeinde Westerkappeln informiert über den UV-Index und lokalen Schutz
Was ist der UV-Index?
Der UV-Index ist ein weltweit einheitliches Maß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Intensität der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Er wird als nach oben offene Skala dargestellt. Angegeben wird immer der erwartete Tagesspitzenwert (BfS - Tagesspitzenwerte), der meist in den Mittagsstunden erreicht wird.
Je höher der Wert ist, desto schneller kann auf ungeschützter Haut ein Sonnenbrand entstehen und desto dringender sind Schutzmaßnahmen. In Deutschland werden im Sommer regelmäßig hohe Werte von 8 bis 9 erreicht.
Lokale Daten direkt vor der Haustür
Wie stark die Belastung aktuell tatsächlich ist, lässt sich für Westerkappeln sehr präzise ablesen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt in Belm (Osnabrück) eine eigene Messstation. Unter den tagesaktuellen Veröffentlichungen des BfS können Bürgerinnen und Bürger dort den genauen Tagesverlauf der UV-Strahlung einsehen und ihr Verhalten flexibel anpassen.
Wichtig zu wissen: Auch bei leichter Bewölkung wird die UV-Strahlung kaum verringert. Zudem verstärken reflektierende Oberflächen wie heller Asphalt, helle Hausfassaden oder Wasserflächen die Strahlung zusätzlich.
Der UV-Index als Orientierungshilfe: Welche Maßnahmen gelten wann?
Die Gemeinde empfiehlt, sich vor längeren Aufenthalten im Freien kurz über den aktuellen UVI-Wert zu informieren und die folgenden Richtwerte des BfS zu beachten:
UV-Index 1 bis 2 (Niedrig): Normalerweise kein Schutz erforderlich. (Ausnahme: An langen, bewölkten Sommertagen kann auch ein UVI von 2 über Stunden hinweg zu Sonnenbrand führen).
UV-Index 3 bis 5 (Mittel): Schutz erforderlich. In den Mittagsstunden sollte der Schatten aufgesucht werden. Kleidung, Hut und Sonnenbrille schützen den Körper; für unbedeckte Hautpartien ist Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) zu nutzen.
UV-Index 6 bis 7 (Hoch) und 8 bis 10 (Sehr hoch): Schutz absolut notwendig. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr sollte man sich möglichst nicht draußen aufhalten und unbedingt den Schatten suchen. Dichte Kleidung, Sonnenhut, Sonnenbrille und ein hoher Lichtschutzfaktor sind jetzt Pflicht.
UV-Index 11 und höher (Extrem): Aufenthalt im Freien in der Mittagszeit komplett vermeiden, absoluter Maximalschutz für den restlichen Tag.
Klimaanpassung im Alltag verankern
Der UV-Index ist ein einfaches, aber hochwirksames Werkzeug, um sich im Alltag vor den gesundheitlichen Folgen von Hitze und Strahlung zu schützen.
Die tagesaktuellen Messwerte für die Station Belm-Osnabrück (BfS - Messwerte für Belm-Osnabrück) sowie detaillierte Prognosen können online direkt auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und im BfS-Geoportal abgerufen werden.
Bei fragen:
Kontakt: katherine.peschka-martinez@westerkappeln.de | 05404 887-165
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Klimawoche Westerkappeln 2026
Gemeinsam Zukunft gestalten: Erlebnisse, Fakten und Dialog
Mit einer beeindruckenden
Resonanz ging am vergangenen Wochenende die Klimawoche 2026 zu Ende. Hinter uns liegen fünf Tage voller Inspiration und Gemeinschaft, die gezeigt haben: Klimaschutz in Westerkappeln ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis!
Die Highlights der Woche
Ausstellungen & Quiz: Die Wanderausstellung zum fairen Handel und die Bonhoeffer-Ausstellung im ehemaligen Bioladen waren Publikumsmagnete. Besonders schön: Die ersten Gewinner unseres Quiz konnten bereits ihre neuen Vogelnistkästchen mit nach Hause nehmen.
Climate Walk: Am Donnerstag lockte der Rundweg am Schulzentrum zahlreiche Naturbegeisterte an. Bei strahlendem Sonnenschein entstanden wertvolle Gespräche über den Schutz unserer heimischen Flora und Fauna.
Kino & Diskurs: Die Vorführung von „Made in Bangladesh“ regte am Freitagabend zum Nachdenken an. Im anschließenden Dialog im Projektraum wurde deutlich, wie wichtig vielen Bürgern das Thema fairer Konsum ist.
Energiemesse am Samstag: Den krönenden Abschluss bildete die Messe bei der Firma Goda. Während sich die Erwachsenen bei regionalen Betrieben zu Photovoltaik und Wärmepumpen beraten ließen, konnten sich die kleinsten Klimaschützer auf der Hüpfburg austoben.
❤️ Ein herzliches Dankeschön
Ein riesiger Dank gilt allen Mitwirkenden, den regionalen Betrieben, den Referenten und natürlich den zahlreichen Gästen. Gemeinsam haben wir gezeigt: Die Zukunft beginnt hier bei uns!
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Westerkappeln beteiligt sich am Wettbewerb „abpflastern“
Der bundesweite Entsiegelungswettbewerb „abpflastern“ geht in eine neue Runde. Gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt beteiligt sich auch die Gemeinde Westerkappeln an der Aktion und ruft Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Unternehmen und weitere Einrichtungen zur Teilnahme auf.
Ziel des Wettbewerbs ist es, versiegelte Flächen in begrünte Bereiche umzuwandeln. Ob Pflaster, Beton oder Schotter: Entsiegelte Flächen schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, verbessern das Mikroklima und helfen dabei, Regenwasser besser versickern zu lassen. Gerade mit Blick auf Starkregen und Hitzeperioden sind solche Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung vor Ort.
Die umgesetzten Maßnahmen können noch bis zum 31. Oktober 2026 unter www.abpflastern.de mit Vorher-Nachher-Fotos eingereicht werden. Die Beiträge werden automatisch der jeweiligen Kommune zugeordnet.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, zu Fördermöglichkeiten und zu begleitenden Angeboten des Kreises Steinfurt gibt es unter www.energieland2050.de/entsiegeln.
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Klimaanpassung.Unternehmen.NRW
Förderprogramm für mehr Schutz vor Hitze, Starkregen und Dürre – Unterstützung für Unternehmen
Hitze, Dürre und Starkregen nehmen zu – und stellen auch Unternehmen sowie die öffentliche Wasserversorgung in Nordrhein-Westfalen vor neue Herausforderungen. Mit der Fördermaßnahme „Klimaanpassung.Unternehmen.NRW“ unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kommunale Versorger dabei, ihre Standorte und technischen Anlagen klimaresilienter zu machen.
Im Fokus stehen vor allem naturbasierte Lösungen, die gleichzeitig die Biodiversität stärken – also Maßnahmen, die mit Grün, Boden und Wasser arbeiten und so vor Extremwetter schützen.
Worum geht es?
Ziel der Förderung ist es, wirtschaftliche Aktivitäten langfristig zu sichern und Unternehmen in NRW zukunftsfähig aufzustellen. Gefördert werden Maßnahmen, die zum Beispiel:
- vor Überhitzung schützen,
- Wasser besser speichern, versickern oder zurückhalten,
- Flächen entsiegeln und Standorte durch Grün abkühlen.
Beispiele für förderfähige Maßnahmen
Förderfähig ist eine Maßnahme – oder auch eine Kombination mehrerer Bausteine, zum Beispiel:
- Dach- und Fassadenbegrünung (möglichst mit heimischen Arten), Retentionsdächer (Blau-/Gründächer)
- Baumrigolen, Baum- und Strauchpflanzungen, Streuobstwiesen
- Entsiegelung, Versickerungsanlagen (z. B. Mulden, bewachsene Gräben), Regenwasserrückhaltung/-speicherung/-nutzung (z. B. Zisternen, Retentionsflächen)
- Naturbasierter Hochwasser- und Starkregenschutz (z. B. Notwasserwege, naturnahe Ableitung)
- Windschutzhecken (heimische Arten)
- Verschattungsanlagen (z. B. außenliegender Sonnenschutz)
- Naturnah gestaltete, oberirdische Zuleitungen von Gewässern und Notwasserwege
Neu: Förderung auch für die Resilienz der öffentlichen Wasserversorgung
Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung können auch Maßnahmen zur Resilienzsteigerung gefördert werden, z. B.:
- Erstanschließung im Außenbereich
- Erschließung neuer Wasserressourcen (z. B. neue Brunnen/Quellfassungen)
- zusätzliche Pumpwerke und Trinkwasserspeicher
- neue Verbundleitungen und Hauptleitungen zur Stärkung von Netzen
- Trinkbrunnen zur kostenlosen Bereitstellung von Trinkwasser
Hinweis: Details zur Antragstellung und zu Bewerbungsfristen sind in den offiziellen Programminformationen des Landes NRW zu finden (Suchbegriff: „Klimaanpassung.Unternehmen.NRW“).
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Westerkappeln erreicht bundesweit den 5. Platz beim Wettbewerb „Abpflastern“
Platz für Natur und Regenwasser
Die Gemeinde Westerkappeln hat beim bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“ einen beachtlichen Erfolg erzielt:
Mit 1.840 entfernten Pflastersteinen erreichte Westerkappeln in der Kategorie „Kleine Kommunen“ den 5. Platz bundesweit. Das entspricht 160,5 entfernten Steinen pro 1.000 Einwohner:innen und zeigt einen starken Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung.
Der Aktionszeitraum lief vom 21. März bis zum 31. Oktober 2025. Im Mittelpunkt stand die Flächenentsiegelung – also das Entfernen von Betonpflaster (10 × 20 cm), um Flächen zu begrünen, Niederschlagswasser besser versickern zu lassen und neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen.
Bürgermeister Niklas Schulte würdigt das Engagement vor Ort:
„Dieser Erfolg ist ein starkes Zeichen für Klimaanpassung direkt vor Ort. Ich danke unserem Bauhofteam und allen Beteiligten herzlich für ihren engagierten Einsatz. Solche gemeinsamen Aktionen zeigen, wie wir als Gemeinde konkret etwas für eine nachhaltigere Zukunft erreichen können.“
Auch im kommenden Jahr möchte die Gemeinde Westerkappeln erneut an der Aktion teilnehmen, um die Entsiegelung im Gemeindegebiet weiter voranzubringen und nachhaltige Maßnahmen konsequent fortzuführen.
Top-Platzierungen – Liga „Klein“ (bundesweit)
5. Platz: Westerkappeln – 1.840 entfernte Steine (160,5 Steine je 1.000 Einwohner:innen)
4. Platz: Nierstein – 1.750 entfernte Steine (202,8 Steine je 1.000 Einwohner:innen)
3. Platz: Metelen – 3.000 entfernte Steine (456 Steine je 1.000 Einwohner:innen)
2. Platz: Heek – 6.903 entfernte Steine (786 Steine je 1.000 Einwohner:innen)
1. Platz: Mettingen – 60.000 entfernte Steine (4.983 Steine je 1.000 Einwohner:innen)
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum bundesweiten Ranking finden Sie unter:
www.abpflastern.de/index.php/ranking/
Zur Berichterstattung in der Mediathek: Mettingen ist Bundessieger im "Abpflastern" - Westfalen-Lippe - Nachrichten - WDR
Bildunterschift: v.l.n.r. Klimafolgeanpassungsmanager von energieland20250, Claudia Franca Machado Leiterin des Amt für Klimaschutz, Landrat, Umweltschutzbeauftragter Gemeinde Westerkappeln, Bürgermeister Niklas Schulte. Bildquelle: © Kreis Steinfurt
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Einführung in die Klimaanpassung
Der Klimawandel ist spürbar: Hitzetage, Starkregen und Dürreperioden fordern uns heraus. Klimaanpassung bedeutet, vorausschauend zu handeln – bevor es zu spät ist.
Ob grüne Dächer, schattige Plätze, clevere Wassernutzung oder hitzeresiliente Städte: Mit durchdachten Maßnahmen machen wir unsere Lebensräume robuster und zukunftssicher.
Jede*r kann mitmachen!
Ob im Alltag, im Garten oder durch Engagement vor Ort – Klimaanpassung beginnt bei uns allen.
➡️ Jetzt aktiv werden – für unsere Gesundheit, unsere Umwelt und die kommenden Generationen.
Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.
Klimaanpassung (für) Zuhause – Jetzt informieren!
Hitzewellen, Starkregen und Dürreperioden machen auch vor Westerkappeln nicht halt. Neben aktivem Klimaschutz wird es deshalb immer wichtiger, sich auch zu Hause gut auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Die VERBRAUCHER INITIATIVE bietet mit dem neuen Ratgeber „Klimaanpassung (für) Zuhause“ praktische Tipps für Mieterinnen und Eigentümerinnen – ob auf dem Land oder in der Stadt.
💡 Der Ratgeber enthält unter anderem einen Selbst-Check, mit dem Sie Ihren persönlichen Anpassungsbedarf einschätzen können.
📄 Hier kostenlos als PDF herunterladen:
👉 Klimaanpassung (für) Zuhause – Verbraucherratgeber (PDF)
💻 Weitere nützliche Angebote der VERBRAUCHER INITIATIVE:
• Online-Check: Digitaler Fußabdruck
• Kostenlose Informationen zu nachhaltigem Konsum
• Rezept-Datenbank mit klimafreundlichen Gerichten
📢 Die Gemeinde Westerkappeln empfiehlt den Ratgeber allen Bürgerinnen und Bürgern – für mehr Resilienz im Alltag!
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Refill-Stationen in Westerkappeln
Die Gemeinde macht mit bei der Refill-Initiative!
Ab sofort gibt es kostenloses Leitungswasser zum Auffüllen Ihrer mitgebrachten Flaschen in der Karte findet ihr die Refill-Stationen ➡️ Zur Refill-Karte:
- Rathaus
- Tourist-Information
- Gemeindebibliothek
- Trinkwasserspender am Kirchplatz (ca. April–Oktober)
✔ Einfach Flasche mitbringen – wir übernehmen den Rest!
✔ Gut für Umwelt, Gesundheit und Klima.
Hier finden Sie die vollständigen Informationen zur Aktion
📩 Sie möchten mitmachen oder haben Ideen? Dann kontaktieren Sie mich gerne:
Kontakt: katherine.peschka-martinez@westerkappeln.de | 05404 887-165
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Gemeinde Westerkappeln zieht positives Fazit zur Woche der Klimaanpassung
Filmvorführung, Klimaradtour und Klimaspaziergang regten zum Austausch an
Vom 16. bis 19. September 2025 beteiligte sich die Gemeinde Westerkappeln an der bundesweiten Woche der Klimaanpassung. Unter dem Motto #GemeinsamFürKlimaanpassung lud die Gemeindeverwaltung Bürgerinnen und Bürger zu drei kostenfreien Veranstaltungen ein, die praxisnah aufzeigten, wie Klimafolgen auch vor Ort spürbar werden und welche Möglichkeiten es gibt, sich darauf vorzubereiten.
Den Auftakt bildete am Dienstagabend die
Filmvorführung „Micha denkt groß“ in der Gesamtschule Westerkappeln. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit Expert*innen aus der Region über die Herausforderungen des Klimawandels und Lösungsansätze im Alltag. Fachliche Impulse gaben Robin Conrad (LANUK NRW) sowie Wolfgang Kuhnt und Peter Herschlein von der Naturschutzgruppe des Kultur- und Heimatvereins Westerkappeln, die eindrücklich auf die Auswirkungen von Hitzesommern auf Amphibien hinwiesen. Danach war Raum für Fragen und Austausch mit dem Publikum.
Am Donnerstag folgte eine Klimaradtour durch den Norden der Gemeinde. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Kulturlandschaft sowie die Bedeutung einer nachhaltigen Flächennutzung. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Naturschutzgruppe des Kultur- und Heimatvereins Westerkappeln. Stationen der Tour waren unter anderem:
- Biotop Bramegge: ein wertvolles Amphibienlaichgewässer – was bedeutet Klimawandel für Frösche, Kröten & Co.
- Waldgebiete Schachsel/Buchholz: Kulturlandschaft im Wandel – Trockenheit und Artenvielfalt am Beispiel von Orchideenstandorten.
Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit zu einem regen Austausch, bei dem viele interessante Aspekte zusammengetragen wurden.
Zum Abschluss fand am Freitag ein Klimaspaziergang in Westerkappeln statt. Hier erhielten die Teilnehmenden anschauliche Einblicke in konkrete Maßnahmen wie Fassadenbegrünung, Photovoltaik und klimaangepasste Freiflächengestaltung. Frau Scheel berichtete über praxisnahe Beispiele zu Photovoltaik, Fassadenbegrünung und Vorgärten. Herr Titgemeyer stellte Haus Cappeln vor und verdeutlichte dabei die Bedeutung von Denkmalschutz sowie den Wert des umliegenden Grünstreifens für den Ortskern.
Zum Abschluss lässt sich festhalten: Die Veranstaltungen boten vielfältige Einblicke in aktuelle Fragen der Klimaanpassung und ermöglichten einen offenen Austausch zwischen Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Dank der Unterstützung durch regionalen Akteur*innen sowie der engagierten Teilnahme aus der Bevölkerung konnten wertvolle Anregungen gesammelt werden, die in die weitere Arbeit vor Ort einfließen.
Die Woche der Klimaanpassung wurde bereits zum vierten Mal bundesweit vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) durchgeführt. Westerkappeln beteiligte sich in diesem Jahr erstmals mit eigenen Angeboten.
Drei Veranstaltungen laden Bürger:innen ein, sich aktiv mit den lokalen Folgen des
Bildunterschrift: Teilnehmende der Woche der Klimaanpassung in Westerkappeln.